133. Katerfrühstück am 14.08.2017

Bericht über das 133. Katerfrühstück, welches am Montag den 14. August 2017 stattfand.

Punkt 09:00 Uhr (09:07 Uhr) eröffnet unser OKG (Oberkater Gerd) das 133. Katerfrühstück der Lünebur-ger Katergesellschaft von 1885, und begrüßt die anwesenden 27 Kater und den Musiker Peter Wolfsbauer.

Er wünscht uns allen einen wunderschönen Tag, nette Gespräche – und macht das Beste aus diesem Tage. Den Hinweis , dass er für diesen Tag das „Kaiserwetter“ bestellt hat, konnte er sich nicht verkneifen. Auch auf die Einhaltung des Wertemerkmals der Lüneburger Katergesellschaft, nämlich: “Dem Unsinn, Sinn verleihen“ verwies er.

Er und der Vize Oberkater lebten die Einhaltung dieses Merkmals, erkennbar, den gesamten Tag vor…. Nach der Begrüßung lässt er still stehen wendet sich an den Musikus: „Nationalhymne“!

Aus Katerkehlen erklingt die Nationalhymne. Am der Gesangsausführung müssen wir noch feilen. Aber es sangen ja: …Kater.

  Oberkater Gerd Freyer begrüßte die anwesenden Majestäten der Allgemeinen Schützengesellschaft der Stadt Lüneburg. Er stellte mit Stolz in der Stimme fest, dass fast alle „Königstitel“ der ASG Lüneburg, mit Ausnahme der Königin und der Minimajestäten, von Mitgliedern der Lüneburger Katergesellschaft errungen wurden. Wie übrigens auch in 2016. Was wäre die ASG Lüneburg eigentlich ohne die Katergesellschaft? Er begrüßte den „großen König“ Katasterkater Joachim Leuenberger und seinen Adjutanten, Kirchenkater Eduard Kolle und Schmierkater Wolfgang Jänsch.

Die ASG Lüneburg hat in 2016 eine Neuerung beim Ermitteln der Korpskönige durchgeführt, so das die „frischen Korpskönige“ des Schwarzen Korps, Waffenkater Christian Lüdde mit seinem Adjutanten, Bürokratenkater Heiko Roloff und der Adjutant des König des Grünen Korps, Kellerkater Werner Meyer ihren ersten „Amtstag“ beim 133. Katerfrühstück verbrachten. Der König des Grünen Korps, Eckhard Osthof konnte aus persönlichen Gründen nicht am Frühstück teilnehmen, was er sehr bedauerte.

Die anschließend gereichte Hochzeitssuppe – Niedersächsischer Art, sowie die ersten Getränkerunde vom Oberkater mundeten alle Anwesenden vorzüglich. Der Musikant Peter Wolfsbauer unterhielt die Katerschar mit schmissigen, maritimen Liedern auf seinem Akkordeon. Wie geht es weiter? Verbleib bis kurz vor 10:15 Uhr in der Krone, dann zum Foto vor der LZ. Hier waltete der Fotograf seines Amtes und es kam ein (nicht sehr schönes) Foto zustande, welches am nächsten Tage auch in unserer Heimatzeitung zu bewundern war. (LZ Artikel vom 15.08.2017, am Ende des Berichtes)

Die Katerschar gab wie im letzten Jahr ein spontanes Konzert. Begleitet von den Klängen des Akkordeonspielers Peter Wolfsbauer, sangen wir zusammen das Lied: Auf der Lüneburger Heide. Die Bevölkerung war von unserer Sangeskunst sehr angetan und spendete reichlich Beifall.

Nach dem Fototermin machte sich die Katerschar auf leicht verschlungenen Wegen zum Anleger der MS Ilmenau. Das 2016 befürchte Ende der Ära Bootsfahrt, trat nicht ein. Der Skipper fuhr noch einmal.

Aber ob es in 2018 auch wieder geht, steht in den Sternen. Wir hoffen alle, dass sich ein Nachfolger für Skipper Schilde, findet…. Am Anleger angekommen: Matschwüste, kein Zugang zum Anleger. Ausweichen über eine „Moorwiese“ zum Hilfsanleger. Das Besteigen des Bootes (MS Ilmenau) verlief ohne weitere Vorkommnisse. . Dann nur noch Getränkekisten an Bord und los geht es. Bei gutem Wetter erlebte die Katerschar eine ausgiebige Bootsfahrt zum Katerstein. Unterwegs wurde viel erzählt, gesungen und gelacht. Traditionell gedachten wir an der alten Eisenbahnbrücke der Kater, die nicht mehr unter uns sind. Der Schmierkater spielte dazu auf seiner Trompete das Il Selencio. Die Ilmenau führte in diesem Jahr ausreichend Wasser. Darum verlief die Bootsfahrt auch ohne „Aufsetzer“. An Bord gab es neben den bereits erwähnten Getränken, wiederum die köstlichen, selbstgezogenen Tomaten unseres Bürokratenkater Heiko Roloff. Das 133. Katerfrühstück verlief traditionell weiter. Durch die Gastkater war ein „kleines Buffet“ vorbereitet. Niemand musste hungern und dürsten. Nach dem zweiten Frühstück waren alle gut gestimmt Der Katerappell wurde auch in diesem Jahr an andere Stelle durchgeführt. Die Zeit am Katerstein ver-ging bei netten Gesprächen und guter Musik, wie im Fluge. Die moderne Katerkutsche (Reisebus) erschien pünktlich um die Katerschar zum Ort des weiteren Geschehens zu befördern. Ziel der Reise: Das Vereinsheim der Lüneburger Marinekameradschaft. Wir wurden von der „Besatzung“ der Gaststätte herzlich begrüßt, das kühle Blonde stand bereit. Wetter gut, Katerherz was willst Du mehr. Nach dem der erste Durst gestillt war und damit die Kehlen der Kater geölt, wurde gesungen: Schmierkater mit der Trompete stimmt die Melodie an und dann: „Niedersachsenlied“, „Katerlied“ und „auf der Lüneburger Heide“. Nun war die Katergesellschaft eingestimmt für die folgenden Ereignisse. Katerappell:  ergab das übliche bunte Bild. Die Kater versuchten alle sich von ihrer besten Seite zu zeigen, was aber den Oberkater und den Schmierkater nicht sonderlich beeindrucken konnte. Es gab reichliche Belobigungen. Als besonders „Belobigungswert“ stellte sich in diesem Jahr der Ehren Mauerkater heraus. Er erscheint seit 25 Jahren immer korrekt. Nichts gibt es zu Bemängeln. Und heute kommt was kommen musste: Ihm fehlen einige Katermarken der letzten Jahre. Dazu keine weiteren Auffälligkeiten. Und da Belobigungen ja nicht zwangsläufig Strafen sind…. Unbeschreiblich.

Das kann der Oberkater ihm nicht durchgehen lassen…… Die Vorkaterschaft war sich einig: nur durch die Übertragung des Amtes des Belobigungskaters ist dieses Verhalten zu würdigen. Im weiteren Verlauf des Katerfrühstückes übergab Schmierkater und Vereinssportleiter Heiko Roloff dem Krankater Jens Anker den Horst Kroll Gedächtnis Pokal, den dieser mit einem 92,00 Teiler errungen hat. Um die Finanzen der Lüneburger Katergesellschaft hatte sich der Jubiläumskater im Jahre 2016 verdient gemacht. Die entsprechende Urkunde und der spezielle Dank des Oberkaters beendete ein ereignisreiches Jahr im Rang des Belobigungskaters.

Dann war es 16:00 Uhr. Kater hungrig und durstig. Also auf, an den gedeckten Tisch. Es ist mit Worten nicht zu beschreiben was die Wirtsleute uns da wieder aufgetischt  haben.  

Einfach nur: Überwältigend. Alles da: Wurstplatte. Käseplatte, Aal satt, Bratkartoffeln, Rührei mit Speck und Würstchen, Tatar mit allen Zutaten, frisches, leckeres Brot und Getränke….Ich kann nur berichten: Phänomenal.

Wir haben schon den 13.08.2018 zur Durchführung des 134. Katerfrühstückes gebucht. Ein Rat von mir. Kommt…!!!!!! Punkt 18:00 Uhr beendete der Oberkater das 133. Katerfrühstück.

Am Lagerfeuer fand der traditionelle Abgesang statt, bevor die Katerschar sich auf die „Tatzen“ machte um dem heimischen Gemächern zu zustreben. Was ansonsten noch so in Lüneburg oder anderswo geschah, entzieht sich der Kenntnis des Verfassers........ Allen Mitwirkenden und Spendern von diversen Getränkerunden (alle mit entsprechendem „3 fach Kater-Miau“, gewürdigt) an diesem gelungenem Katerfrühstück, einen herzlichen Dank, verbunden mit einem weiterem „dreifachen Kater – Miau“!!!

Wolfgang Jänsch Schmierkater

Frühjahrsausflug der Katergesellschaft

 Die Vorkaterschaft hat sich in diesem Jahr frühzeitig Gedanken gemacht wie der Frühjahrsausflug zu gestalten sei.

Und unser Oberkater Gerd Freyer, (OKG) hatte natürlich viele Ideen parat. Es sollte das erste Highlight des Katerjahres 2017 werden. Mit fachkundiger Beratung seitens der Schwester unseres Krankaters wurde ein attraktives Programm „gestrickt“.

Der Schmierkater hatte den Auftrag zu einer Fahrt in den „Nahbereich Lüneburgs“ einzuladen.

Vorgabe: Vieles andeuten, wenig verraten. Die Einladung lautete also: „Ausflug ins Blaue“, Ziel: Hamburg

Hier werden wir von einem redseligen Stadtführer erwartet. Eine gute Stunde Rundfahrt durch Hamburg, vorrangig Hafencity, sowie den bekannten touristischen Hotspots, vergeht wie im Fluge. Die Rundfahrt endet an der Attraktion Hamburgs schlechthin: Die Elbphilharmonie!!

Da muss man als gestandener Norddeutscher gewesen sein. Die Plaza ist die Nahtstelle zwischen dem traditionsreichen Hafenspeicher und dem gläsernen Neubau der Elbphilharmonie, auf 37 Metern Höhe bietet die öffentliche Aussichtsplattform einen Rundumblick auf die Stadt und den Hafen. Leider wurde der große Festsaal für uns nicht geöffnet.

Obwohl der Schmierkater sein Jagdhorn dabei hatte. Er wollte so gerne...ein Konzert geben.

Vielleicht in ein paar Jahren…

Auf zum nächsten Programmpunkt

Das Kaffee Museum „Rösterei Burg“. Vorher noch ein Foto: (Für die Chronik)

hintere Reihe: Koikater, Büchsenkater, Schriftkater, Ehren Königsberger Kater, Jubiläumskater, Wühlkater II, Kirchhofkater, Monetenkater mittlere Reihe: Ehren Nachtkater, Gastkater Kirchmann, Oberkater, Rohrkater, Zollstock Kater, Vize Oberkater, Katasterkater, vordere Reihe: Gastkater Kleinlein, Gastkater Muth, Salinenkater, Sportkater, Schmierkater

Nach dem Foto, auf ins Museum.

Und dann: Oh, Schreck lass nach. Eingang verschlossen. Ratlosigkeit, was jetzt?. Dann die Erlösung. Die Tür geht auf und wir werden freundlich hinein gebeten.

Erklärung: Montags ist das Museum geschlossen. Aber wir sind angemeldet und darum: „Ausnahmsweise, kommen wir hinein“.

Außer der Lüneburger Katergesellschaft gab es noch 4 weitere Ausnahmen… Es folgte eine kleine Ansprache über das Museum und das dazugehörige Café, nebst Museumsladen. Und dann die erste wohlverdiente Stärkung.

Sehr schmackhafter Kuchen und edler Café. Nach einer guten halben Stunde folgte dann eine sehr interessante Führung durch das Museum. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die Kaffeepflanze, Aufzucht, Pflege Fruchtstand etc. Auch die Informationen zum Thema: Rösten der Kaffeebohnen, Mahlgrade, Zubereitung etc. war sehr aufschlussreich und widerlegte so manches „Wissen“ über den Kaffee im einzelnen und besonderem. Nachdem dann zum Abschluss auch noch jeder Kater seinen „persönliche Kaffeeprobe“ erhalten hatte, konnte die Feststellung getroffen werden. Gut – der Besuch in der Rösterei Burg hat sich gelohnt.

Die Zeit war vorangeschritten und wir machten uns auf den Weg nach Wittorf. Im Gasthof Hohensand erwartete uns ein vorzügliches Spargelessen. Die Kater, welche aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht am Ausflug teilnehmen konnten, waren auch erschienen. So konnte der Oberkater 30 Kater zum traditionellen Spargelessen begrüßen. 21:30 Uhr. Jeder, auch der noch so schöne Tag, geht mal zu Ende. Und so machen sich müde, zufriedene Kater mit privaten Abholdiensten, Taxen, Fahrrädern und zu Fuß.. auf nach Lüneburg und anderen Ortschaften. Dank an unseren Oberkater, der wieder mal ein glückliche Hand bei der Vorbereitung des Ausfluges bewies, der Vorkaterschaft für die vorzügliche Betreuung der Katerschar (niemand ging verloren..) und allen Katern für das disziplinierte Auftreten mit Spaß und Fröhlichkeit. Wir alle haben ein gutes Bild unserer Lüneburger Katergesellschaft und unserer ASG Lüneburg abgegeben.

Euer Schmierkater Wolfgang Jänsch

Katergesellschaft der ASG Lüneburg