Bericht über das 134. Katerfrühstück, welches am Montag 20.August 2018 stattfand.

Punkt 09:00 Uhr (09:10 Uhr) eröffnet unser OKG (Oberkater Gerd) das 134. Katerfrühstück der Lüneburger Katergesellschaft von 1885, und begrüßt die anwesenden 24 Kater und den Musiker Peter Wolfsbauer. Als Ehrengast begrüßte er in diesem Jahr den Chefredakteur der LZ, Herrn Marc Rath.

Der „neue Gastkater `18, Andreas Wolf (Leiter der sehr erfolgreichen Bogenschützenabteilung der ASG Lüneburg), wurde vom Oberkater vorgestellt und herzlich willkommen geheißen.

Er wünscht uns allen einen wunderschönen Tag, nette Gespräche – und macht das Beste aus diesem Tage. Das Wetter, das unser Oberkater für diesen Tag bestellt hat, konnte man als Kater freundlich bezeichnen. Nicht zu heiß, nicht zu kalt -genau richtig. Auf die Einhaltung des Wertemerkmals der Lüneburger Katergesellschaft, nämlich:“ Dem Unsinn, Sinn verleihen“ verwies er mit Nachdruck. Die Kater kamen dieser Vorgabe während des gesamtem Tages in gewohnter Form nach.

Nach der Begrüßung lässt still stehen wendet sich an den Musikus: „Nationalhymne“! Aus Katerkehlen erklingt die National-hymne. Am der Gesangsausführung müssen wir noch feilen. Aber es sangen ja: …Kater.

Oberkater Gerd Freyer begrüßte die anwesenden Majestäten der Allgemeinen Schützengesellschaft der Stadt Lüneburg. Er stellte mit Stolz in der Stimme fest, dass fast alle „Königstitel“ der ASG Lüneburg, mit Ausnahme der Königin und der Minimajestäten, wiederum von Mitgliedern der Lüneburger Katergesellschaft errungen wurden. Wie übrigens auch in 2017. Was wäre die ASG Lüneburg eigentlich ohne die Katergesellschaft?

Er begrüßte den „großen König“ Vize Oberkater Erwin Rose und seine Adjutanten, Salinenkater Eckart Gäthke sowie den Vize-präsidenten der ASG Lüneburg, Fred Ihlenburg. Die „Neuen“ Korpskönige des Schwarzen Korps, Kirchhof Kater Roland Imhorst mit seinem Adjutanten, Pflegekater Thomas Waßmann begrüßte ebenso herzlich wie den König des Grünen Korps, Katasterkater Joachim Leuenberger und seinen Adjutanten, Schmierkater Wolfgang Jänsch.

Die im Anschluss an die Begrüßung gereichte Hochzeitssuppe – Niedersächsischer Art, sowie die ersten Getränkerunde vom Oberkater mundeten alle Anwesenden vorzüglich. Der Musikant Peter Wolfsbauer unterhielt die Katerschar mit schmissigen, maritimen Liedern auf seinem Akkordeon. Wie geht es weiter? Verbleib bis kurz vor 10:15 Uhr in der Krone, dann zum Foto vor der LZ. Hier waltete der Fotograf seines Amtes und es kam ein ansehnliches Foto zustande, welches am nächsten Tag auch in unserer Heimatzeitung zu bewundern war. (LZ Artikel vom 21.08.2018) Die Katerschar gab wie im letzten Jahr ein spontanes Konzert. Begleitet von den Klängen des Akkordeonspielers Peter Wolfsbauer, sangen wir zusammen das Lied: Auf der Lüneburger Heide. Die Bevölkerung war von unserer Sangeskunst sehr angetan und spendete reichlich Beifall.

Nach dem Fototermin machte sich die Katerschar auf zum „Katerstein (Loreley Felsen)“. Nicht wie in all den traditionsreichen Jahren zuvor mit der MS Ilmenau. Die Bootsfahrt viel in diesem Jahr aus. Unser Heidefluss führte einfach zu wenig Wasser. Dank der „Netzwerke“ unseres Oberkaters konnte der bekannte Kutscher, Andreas Gensch, kurzfristig aktiviert werden. Und so kam es, dass die Katerschar in 2018 mit zwei Kutschengespannen zum „Katerstein“ aufbrechen konnte. Einsteigen, Verladen der köstlichen, selbstgezogenen Tomaten unseres Bürokratenkater Heiko Roloff, die obligatorischen Getränkekisten an Bord und los geht es. Bei leicht regnerischem Wetter erlebte die Katerschar eine ausgiebige Kutschfahrt zum Katerstein. Unterwegs wurde viel erzählt, gesungen und gelacht. Der Aufenthalt verlief in diesem Jahr etwas anders Die Kater gedachten am Katerstein der Kater die von Ihnen gegangen sind. Dazu spielte der Schmierkater spielte dazu auf seiner Trompete das Il Selencio.

Von den Gastkatern 2015 war ein „kleines Buffet“ vorbereitet. Niemand musste hungern und dürsten. Nach dem zweiten Frühstück waren alle gut gestimmt. Der traditionelle Katerappell wurde in diesem Jahr an anderer Stelle durchgeführt. Die Zeit am Katerstein verging bei netten Gesprächen und guter Musik, wie im Fluge. Vor dem besteigen der Kutschen zum Transport der Katerschar an den Ort des weiteren Geschehens des Katerfrühstückes noch ein Foto.

Ziel der Reise: Das Vereinsheim der Lüneburger Marinekameradschaft. Wir wurden von der „Besatzung“ der Gaststätte herzlich begrüßt, das kühle Blonde stand bereit. Wetter gut, Katerherz was willst Du mehr. OKG begrüßte nun auch die „Spät berufenen“, Ehren Nachtkater, Krankater, Gastkater Volker Kirchmann, Gastkater Peter Kopp, in der Runde der Katerschar. Und dann führte er die Katerschar auf den großen Platz neben das Gebäude der Marinekameradschaft. Zum Erstaunen der Katerschar hat der Krankater das neueste, beste Kranfahrzeug“ der Firma Kran Anker auffahren lassen. Nur Mut liebe Kater: „Einsteigen, festhalten“ und schon geht es aufwärts. 50 Meter über Grund sind nichts für schwache Nerven. Und Kater sind stark, ohne Furcht. Also bestiegen nach und nach, fast alle Kater die Arbeitsbühne und ließen sich „in den Himmel befördern“. Unser Oberkater ging natürlich ohne Furcht voran... Zwischen zeitig wurde der erste Durst gestillt und die Stimmung wurde immer besser. Nachdem alle Kater wieder wohlbehalten auf dem Boden waren war dem Oberkater nach Singen: „Schmierkater gib mit deiner Trompete die Melodie vor“ und alle stimmen ein: „Niedersachsenlied“, „Dann wurde es Zeit für den Katerappell. Nach einer kurzen Ansprache unseres Oberkaters, in der er eindringlich auf die Bedeu-tung des bevorstehenden Katerappells hinwies:„ Die Katerkasse ist leer und kann nur durch reichlich Belobigungen gefüllt wer-den“ , wurde der Appell in gewohnter Form durchgeführt. Der Katerappell ergab das übliche bunte Bild. Die Kater versuchten alle sich von ihrer besten Seite zu zeigen, was aber den Oberkater und den Schmierkater nicht sonderlich beeindrucken konnte.

Es gab reichliche Belobigungen. Als besonders „Belobigungswert“ stellte sich in diesem Jahr der Krankater heraus. Die unglaubliche Herausforderung an die Kater, Mut und Standhaftigkeit zu beweisen, den Oberkater an die Grenze der nervlichen Belastbarkeit zuführen, das alles konnte die Vorkaterschaft ihm nicht durchgehen lassen…… Die Vorkaterschaft war sich einig: nur durch die Übertragung des Amtes des Belobigungskaters ist dieses Verhalten zu würdigen. Im weiteren Verlauf des Katerfrühstückes übergab der Schmierkater dem Bürokratenkater den Horst Kroll Gedächtnis Pokal, den dieser mit einem 151,92 Teiler errungen hat. Es geht auf den Höhepunkt des 134. Katerfrühstückes zu. Die Ernennung von 4 Gastkatern aus dem Jahre 2015 zu Katern. OKG lässt alle vier vortreten und stimmt sie auf den feierlichen Akt ein. Bevor er aber die Aufnahmeformel ausspricht, müssen Sie einen Vortrag halten, in dem Sie erklären warum sie vollwertiges Mitglied in der Katergesellschaft sein wollen. Dieser Vortrag gelingt allen vier vorzüglich. Der Oberkater befragt die Mitglieder der Katergesellschaft, ob alle 4 als „vollwertige Kater“ aufgenommen werden sollen. Die Antwort: Ein einstimmiges: „ Ja“. Darauf müsse die vier „Neuen“ Dreimal „Kater – Miau“ aussprechen und ihren zukünftigen Katernamen bekanntgeben. 16:00 Uhr. Kater hungrig und durstig. Also auf, an den gedeckten Tisch.

Es ist mit Worten nicht zu beschreiben was die Wirtsleute uns da wieder aufgetischt haben. (Und im Bild leider auch nicht. (technischer Defekt). Einfach nur: Überwältigend. Alles da: Wurstplatte. Käseplatte, Bratkartoffeln, Rührei mit Speck und Würstchen, Tatar mit allen Zutaten, frisches, leckeres Brot und Getränke….Ich kann nur berichten: Phänomenal. Punkt 18:00 Uhr beendete der Oberkater das 134. Katerfrühstück. Am Lagerfeuer fand der traditionelle Abgesang statt, bevor die Katerschar sich auf die „Tatzen“ machte um dem heimischen Gemächern zu zustreben. Was ansonsten noch so in Lüneburg oder anderswo geschah, entzieht sich der Kenntnis des Verfassers........ Allen Mitwirkenden und Spendern von diversen Getränkerunden (alle mit entsprechendem „3 fach Kater-Miau“, gewürdigt) an diesem gelungenem Katerfrühstück, einen herzlichen Dank, verbunden mit einem weiterem „dreifachen Kater – Miau“!!!

Wolfgang Jänsch Schmierkater

Katergesellschaft der ASG Lüneburg